Natur erleben in Hamburg

Hamburg ist so viel mehr, als einfach nur Stadtleben und Wasser. Wenn man die Natur genießen möchte, bietet Hamburg zahlreiche Möglichkeiten an. Gerade Vogelbeobachter werden hierbei voll und ganz auf ihre Kosten kommen können. Denn während der Brutzeit von März bis Juli können Besucher oder Einwohner der Stadt die Störche beim Brüten beobachten.

Störche sind gesellige Tiere und ein Paar bleibt meist ein ganzes Leben zusammen. Insgesamt werden jedes Jahr bis zu 26 Paare in Hamburg erwartet. Ein Storchenpaar zu sehen oder zu finden, ist demnach nicht ausgeschlossen. Vogelfreunde sollten das eigene Fernglas nicht zu Hause liegen lassen.

Störche und andere Vogelarten zu beobachten, kann auch als perfekter Ausgleich angesehen werden. Wer dem hektischen Leben der Stadt entfliehen möchte, kann mit einem Besuch in der Natur einfach abschalten. Da Hamburg oft von schlechtem Wetter betroffen ist, kann es allein schon für die eigene Seele von Vorteil sein, für Abwechslung in der Natur zu sorgen. Grüne Farben entspannen und die frische Luft und Ruhe sorgen für einen guten Ausgleich bei der Hektik des Alltags.

Wandertouren in und um Hamburg

Es empfiehlt es sich, eine Obsttour durch das alte Land zu machen oder einfach nur zum Wandern in die Hamburger Berge zu gehen. Das bedeutet, dass Hamburg auch Berge hat. Wenn auch nicht solche, wie die Alpen es sind, aber immerhin.

Wenn es dann doch noch etwas bunter werden soll oder auch wärmer, falls die Außentemperatur mal wieder zu wünschen übriglässt, kann ein Besuch im Schmetterlingshaus das Richtige sein. Hierbei ist es möglich, Schmetterlinge in allen Lebenslagen zu beobachten. Das Highlight hierbei sind die exotischen Arten, welche ein subtropisches Klima zum Leben benötigen. Wenn es also draußen kalt ist, kann ein Besuch im Schmetterlingshaus, möglichst ohne Jacke, für die notwendige Aufwärmung sorgen.

Von Heilkräutern bis zu naturgetreuen Friedhöfen

Natürlich kann es auch einfach mal schön sein, sich auf eine Bank zu setzen, welche in der Nähe von einem alten Baum in einem Park steht. Wenn die grüne Seite von Hamburg mal auf eine vollkommen neue Art und Weise erlebt werden möchte, kann man auch Führungen buchen. Diese können recht spezifisch sein und dazu einladen, sich in der Heilkräuterkunde oder Ähnlichem weiterzubilden. Um in den Genuss einer solchen Kräuterwanderung zu kommen, macht es Sinn sich in den Jenischpark zu begeben. Für ein kleines Entgelt können die Kräuterwanderungen mit wechselnden Themen besucht werden. Hierzu gehören beispielsweise die „Kräuterkunde im Jahreslauf“ oder „Heilende Nahrung (Lebenskraft aus heimischen Kräutern)“.

Einzigartige Naturschutzgebiete im Stadtgebiet

Mitten in der Stadt gibt es auch noch neben grünen Flächen die Möglichkeit, auf richtige Strandabschnitte zu stoßen. Die Boberger Dünen sind ein gutes Beispiel dafür. Große Teile sind nur mit Sand übersät, was so manchen Besucher ins Staunen bringt.

Geht es nach der Größe, so ist es immer noch der Stadtpark, welcher die größte Natur- und Erholungsfläche in der Stadt bietet. Es ist auch möglich, den Sport mit der Natur zu verbinden. Hierfür bietet sich eine Kanufahrt auf der Alster an.

Alle, welche es auch ein wenig geheimnisvoll lieben, sollten sich für einen Besuch auf den Friedhöfen der Stadt entscheiden. Hierbei gibt es ebenso genug Möglichkeiten, die Natur von ihrer schönsten Seite zu erleben. Ein Ohlsdorfer Friedhof mit einer Größe von ungefähr 400 Hektar ist er der größte und bekannteste Friedhofspark der Stadt. Hier können neben der Landschaft und Ruhe, die Gräber berühmter Persönlichkeiten Hamburgs besucht werden, darunter befinden sich Persönlichkeiten wie Hans Albers, Wolfgang Borchert und Helmut Schmidt.

Hamburg hat viel zu bieten, was Ausflugsziele betrifft. Mit dem Naturschutzgebiet Raakmoor kann in der Nähe der Innenstadt auch ein altes Hochmoor bestaunt werden, welches im Rahmen von Rekultivierungsmaßnahmen wiedervernässt wurde. Es handelt sich hierbei um abgetorftes Hochmoor. Hinzu kommt ein einmaliger Vegetationsreichtum aus absterbenden Bäumen, Wasser- und Moorpflanzen. Ein weiteres Moor ist das Wittmoor. Selbst Spaziergänger können von diesem Moor profitieren, da es mit vielen Wanderwegen zu dem Geheimtipp für Naturbeobachtungen gezählt werden darf. Das Naturschutzgebiet befindet sich im Norden Hamburgs.